Monatsarchiv für November, 2007

Wenn die Seele Hilfe braucht - Weg zur Therapie ist oft lang

von Bettina Levecke

Stimmungsschwankungen, Liebeskummer oder Tiefpunkte nach belastenden Lebenssituationen kennt jeder. Meistens ziehen diese Schatten nach einigen Tagen oder Wochen wieder vorbei. Wenn nicht, ist jedoch sinnvoll, einen Therapeuten aufzusuchen.

«Wenn man den Alltag dauerhaft nicht mehr in den Griff bekommt, ist professionelle Hilfe ratsam», rät Uschi Grob vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) in Berlin. Zuvor sollten die Patienten sich den Therapeuten gut ansehen.

Wichtig ist aber zunächst, den richtigen Zeitpunkt für eine Therapie zu erkennen. «Wenn Stimmungen und Gefühle, die Sie so noch nicht kannten, dauerhaft Ihr Leben belasten, sollten Sie ernsthaft Hilfe suchen», rät Prof. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer in Berlin. Der erste Schritt sei bei den meisten Menschen das Gespräch mit Vertrauenspersonen aus dem engen sozialen Umfeld.

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jetzt kommentieren? 23. November 2007

Gesund durch Herbst und Winter

So schön die herbstliche Jahreszeit auch ist: Das nasskalte Wetter sorgt schnell für Schnupfen, Husten und Co. - besonders bei den Kleinen. Mit diesen Herbst- und Winterstrategien bleibt Ihr Kind gesund.

Gut essen

Vitamine und Mineralstoffe

Das Immunsystem Ihres Kindes braucht jetzt besonders viele Vitamine und Mineralstoffe, um fit zu bleiben. Mit diesen 5 Ernährungsregeln ist die ganze Familie bestens gewappnet:

  • 5 Mal Obst und Gemüse
    So sieht der perfekte Tag aus: Morgens ein frischer Obstsalat mit Milch und Müsli, für Kindergarten oder Schule ein Vollkornbrot und klein geschnittene Rohkost (z.B. Möhren, Paprika, Gurke oder Kohlrabi), mittags eine Gemüsesuppe, am Nachmittag ein Glas Tomatensaft, ein Apfel oder eine Banane und am Abend ein leckerer Salat zum Wurstbrot. So bekommt Ihr Kind alles, was es braucht.
  • Saisonal Einkaufen
    Basis einer gesunden Winterernährung sollten einheimische und saisonale Produkte sein. Ideal ist Kohlgemüse, da es frisch vom Feld kommt und reich an Vitaminen ist. Feldsalat und Chicorée liefern Eisen und gute Ballaststoffe. Aber auch rote Beete, Steckrüben, Pastinaken, Lauch, Möhren und Sellerie sorgen für Abwechslung auf dem Mittagstisch. Eine tolle Ergänzung sind Sojasprossen, die auf der Fensterbank selbst angebaut werden können. Wichtig: Gemüse immer schonend dünsten oder garen, damit die Vitamine erhalten bleiben.
  • Viel Trinken
    Kalte Luft draußen, trockene Heizungslust drinnen - das belastet die Schleimhäute. Trotzdem verspüren Kinder in der kalten Jahreszeit oft weniger Durst. Achten Sie deshalb auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, am besten aus Wasser, Schorlen und ungesüßten Früchtetees.
  • Knabbereien
    Im Winter schüttet der Körper weniger vom Glückshormon Serotonin aus. Kein Wunder, dass Kinder jetzt besonders gerne naschen. Denn: Schokolade und Co. fördern die Produktion des Gute-Laune-Stoffes. Ein guter Ersatz für die kalorienreichen Naschereien sind Trockenobst und Nüsse: So bekommt Ihr Kind die Extraportion Vitamine und das Knabbern macht auch noch Spaß!

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