Monatsarchiv für Dezember, 2007

Zeit - das neue Luxusgut!

Tick, tack, tick, tack – Sekunde für Sekunde rinnt sie hin: Die Zeit. 86.400 Mal täglich klickt der Sekundenzeiger weiter, 1.440 Minuten lang. Woche für Woche gleich und doch: Das 24-Stunden-Kontingent erscheint vielen Menschen zu kurz für den Tag. Ist Zeitstress das neue Korsett der Moderne? Ein Zeitforscher erklärt das Phänomen.

Wo ist die Zeit geblieben?

Montags bis Freitags um 17 Uhr Feierabend, dann zwei Tage Wochenende – die Füße hochlegen, entspannen, erholen. Das Leben könnte so schön sein. Doch die Realität sieht anders aus: Die Deutschen klagen über Zeitnot. Immer mehr Arbeit, dabei weniger Geld – nach einer Repräsentativbefragung des B.A.T. Freizeit-Forschungsinstituts hat jeder dritte Bundesbürger weniger als drei Stunden Freizeit pro Tag. “Den Zeitwohlstand vergangener Jahrzehnte können wir uns immer weniger leisten”, sagt Sozialwissenschaftler und Zeitforscher Dr. Jürgen P. Rinderspacher aus Hannover. Die gestiegenen Anforderungen einer flexibilisierten Arbeitsgesellschaft, der Spagat zwischen Beruf und Familie und die hohen persönlichen Bedürfnisse an Selbstverwirklichung und Freizeitgestaltung kosten ihren Preis: Immer mehr Menschen klagen über Freizeitstress und fehlende Erholung. Das Leben ist vom Tempo-Virus befallen.

Mehr Leistung – weniger Zeit

Meeting, Sitzung, Außentermine, Überstunden – bereits auf der Arbeit fühlen sich 60% der Erwerbstätigen mit diesen Anforderungen überfordert, klagen über Termin- und Leistungsdruck, so das Ergebnis einer Umfrage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2005 unter 20.000 Erwerbstätigen. Auch zu Hause dreht sich das Rad selten langsamer. “Vor allem Frauen befinden sich in der Vereinbarung von Beruf und Familie unter einem enormen Druck”, sagt Rinderspacher. Doch eine Wahl besteht selten: Nur ein Erwerbstätiger kann eine Familie kaum ernähren, das Doppelverdiener-Modell ist von der Kür zur Pflicht geworden. Kein Wunder, dass Soziologen die Lebensphase zwischen Karriere, Hausbau und Familiengründung griffig als “Rush-Hour” bezeichnen. Oft unvereinbares muss hier vereinbart werden. Und so zeigen die Statistiken der Krankenkassen, dass genau in dieser Zeit psychische Erkrankungen extrem zunehmen. “Diese Bündelung der Anforderungen ist ein unglaublicher Kraftakt, der nicht selten auch zu Lasten der Liebe geht – denn dafür bleibt ja kaum noch Zeit!”

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jetzt kommentieren? 03. Dezember 2007

Übergewicht bei Kindern

Erschreckend: Jedes fünfte Kind in Deutschland ist bereits zu dick - die Tendenz ist steigend. Lesen Sie, wie Sie Ihrem Kind mit Bewegung und richtiger Ernährung helfen können, die überflüssigen Pfunde wieder loszuwerden.

Ist mein Kind…


… zu dick?

Bei Erwachsenen ist schnell zu erkennen, ob sie zu dick sind. Meistens reicht schon der Blick in den Spiegel oder die schnelle Berechnung des Body-Mass-Index (www.bmi-rechner.de). Auch für Kinder gibt es spezielle BMI-Rechner, zum Beispiel bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(http://www.bzga-kinderuebergewicht.de/bmi/bmi-rechner/rechner.php).

Hier können Eltern sehen, ob das Gewicht ihres Kindes im grünen Bereich liegt oder bereits die Gefahr zum Übergewicht besteht. Generell gilt jedoch Vorsicht vor vorschnellen Urteilen. Kinder wachsen schnell, ihre Proportionen verändern sich oft innerhalb weniger Wochen und Monate. Manchmal verschwindet der “Babyspeck” beim nächsten Wachstumsschub von ganz allein. Eltern sollten deshalb immer über einen längeren Zeitraum das Gewicht Ihres Kindes beobachten, bevor eine grundsätzliche Ernährungsumstellung oder Diät geplant und umgesetzt wird. Auch der Kinderarzt kann hier beratend zur Seite stehen.

Testen Sie hier: Ist mein Kind gefährdet, dick zu werden? http://www.aid.de/ernaehrung/kinder_check.php

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jetzt kommentieren? 03. Dezember 2007

Geld ist für viele Paare ein heikles Thema

Hamburg - Sie gibt es leidenschaftlich aus, er hält es gerne zusammen: Wenn Partner einen unterschiedlichen Umgang mit Geld pflegen, ist das Dynamit für die Liebe. Jedes dritte Paar streitet sich um die Finanzen, ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa. Grund für den Zoff sind häufig fehlende Absprachen. Doch drehen sich die Gespräche ständig um notwendige und unnötige Ausgaben, Löcher auf dem Konto und Sparwahn, geht das auf Dauer an die Substanz, sagt Elmar Basse, Paartherapeut aus Hamburg. “Beim Umgang mit Geld entstehen Grundsatzfragen, die geklärt werden müssen, um nicht zu eskalieren.”

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